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35 Jahre East Side Gallery. Erhaltung, Interessen & Strategien
Veranstaltet von: Stiftung Berliner Mauer
Ort: Nicolaihaus - ein Haus der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Brüderstraße 13, Berlin - Mitte
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Über die Veranstaltung
Die Erhaltung des längsten erhaltenen Teilstücks der Berliner Mauer und der berühmten Mauerbilder stehen im Mittelpunkt des Gesprächs. Über angemessene Herangehensweisen wurde in den letzten Jahren gerungen, gestritten und gekämpft. Viele Kunstwerke sind erneuert worden, derweil die historische Substanz schwindet und der Widerstreit zwischen Kunst- und Denkmalwerten, touristischer Nutzung und Erhaltung immer offensichtlicher wird. So konnte erst eine umfangreiche Sanierung in den Jahren 2008/2009 die East Side Gallery vor dem Verschwinden bewahren. Dabei mussten die Reste der Kunstwerke allerdings vollständig abgetragen und der Beton umfassend in Stand gesetzt werden. Anschließend schufen die meisten Künstlerinnen und Künstler ihre Mauerbilder ein zweites Mal. Die East Side Gallery wurde – mitunter mit deutlichen Veränderungen gegenüber dem Original – buchstäblich auf Anfang gesetzt. Bis heute ist das Denkmal, mit jährlich mehr als vier Millionen Besuchenden einer der meistbesuchten Orte Berlins, mehrfach übermalt, restauriert und teilsaniert worden.
Dieses Vorgehen wirft komplizierte Fragen auf:
Welche Zeitschichten des Denkmals sollen erhalten werden
Welche Werte haben an diesem Ort den Vorrang?
Welche Veränderungen am Denkmal sind akzeptabel, um es in die Zukunft zu bringen?
Kann Kunst im öffentlichen Raum langfristig angemessen bewahrt werden oder ist sie stets vergänglich?
Wie können – auch gegenwärtige – künstlerische Aneignungsprozesse und Denkmalbewahrung miteinander in Einklang gebracht werden?
Was ist das Original des Denkmals - die verbliebene Substanz oder die neugeschaffenen Bilder?
Programm:
Grußwort: Cerstin Richter-Kotowski, Staatssekretärin für Kultur, Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
Einführung: Prof. Dr. Axel Klausmeier, Direktor der Stiftung Berliner Mauer
Gespräch mit:
Anna v. Arnim-Rosenthal, Leiterin East Side Gallery, Stiftung Berliner Mauer
Prof.em. Dr. Gabi Dolff-Bonekämper, TU Berlin
Andreas Schudrowitz, Restaurator
Dr. Steffen Skudelny, Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
Dr. Susanne Willen, Bau- und Kunstdenkmalpflege, Landesdenkmalamt Berlin
Moderation: Prof. Dr. Ingrid Scheurmann, Deutsche Stiftung Denkmalschutz
In Kooperation mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
Wir bitten um Anmeldung.
Dieses Vorgehen wirft komplizierte Fragen auf:
Welche Zeitschichten des Denkmals sollen erhalten werden
Welche Werte haben an diesem Ort den Vorrang?
Welche Veränderungen am Denkmal sind akzeptabel, um es in die Zukunft zu bringen?
Kann Kunst im öffentlichen Raum langfristig angemessen bewahrt werden oder ist sie stets vergänglich?
Wie können – auch gegenwärtige – künstlerische Aneignungsprozesse und Denkmalbewahrung miteinander in Einklang gebracht werden?
Was ist das Original des Denkmals - die verbliebene Substanz oder die neugeschaffenen Bilder?
Programm:
Grußwort: Cerstin Richter-Kotowski, Staatssekretärin für Kultur, Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
Einführung: Prof. Dr. Axel Klausmeier, Direktor der Stiftung Berliner Mauer
Gespräch mit:
Anna v. Arnim-Rosenthal, Leiterin East Side Gallery, Stiftung Berliner Mauer
Prof.em. Dr. Gabi Dolff-Bonekämper, TU Berlin
Andreas Schudrowitz, Restaurator
Dr. Steffen Skudelny, Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
Dr. Susanne Willen, Bau- und Kunstdenkmalpflege, Landesdenkmalamt Berlin
Moderation: Prof. Dr. Ingrid Scheurmann, Deutsche Stiftung Denkmalschutz
In Kooperation mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
Wir bitten um Anmeldung.
Ursprüngliche Veranstaltungsquelle
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