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A-TRANE PRÄSENTIERT JAZZFEST 2025 TAG3 HEUTE MIT: hilde FEAT: Brüssel-Daniels-Trautmann-Wittbrodt
Veranstaltet von: Jazz Club A-Trane
Ort: A-Trane, Bleibtreustraße 1, Berlin - Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf
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Über die Veranstaltung
A-Trane Präsentiert Tag 3
Heute Mit:
hilde
FEAT: Julia Brüssel-Marie Daniels-Maria Trautmann-Emily Wittbrodt
Deutsch
hilde sind so etwas wie Galionsfiguren für die stilübergreifende Vielfalt der umtriebigen Musikszene Kölns und weigern sich konsequent, sich nur auf einen musikalischen Ansatz zu beschränken. Den lyrischen Gesang von Marie Daniels umschließen sie mit üppigen kammermusikalischen Arrangements, die anschlussfähig an Pop und Free Jazz sind.
English
Avatars of the cross-stylistic diversity of Cologne’s bustling creative music scene, hilde refuses to be limited by any single musical approach, surrounding the lyric singing of Marie Daniels with lush chamber arrangements that can sound like pop one moment, and free jazz the next.
Deutsch
Die umtriebige Kölner Musikszene bietet ein Klima, in dem abenteuerlustige Musiker*innen aus verschiedenen Traditionen die Grenzen zwischen den Genres überschreiten können – ob nun aus individueller Neugierde oder gemeinschaftlicher Entschlossenheit. Nur wenige Ensembles spiegeln diese Vielfalt so anschaulich wider wie hilde. Das vielseitige Quartett verbindet die raffinierten Arrangements der Kammermusik mit den eleganten Melodien des Kunstliedes und den improvisatorischen Exkursen des Free Jazz. Auf dem jüngsten Album „Tide“ bildet der ausdrucksstarke, präzise Gesang von Marie Daniels das Gravitationszentrum der sich stetig wandelnden Arrangements von Cellistin Emily Wittbrodt, Violinistin Julia Brüssel und Posaunistin Maria Trautmann – er wird von ihnen wieder und wieder ins Zentrum gerückt, verstärkt oder doch unter der Musik begraben.
Ähnlich wie das Schaffen einer stetig wachsenden Anzahl von zeitgenössischen Improvisationsmusiker*innen lässt sich auch die herausragende Musik von hilde nicht einem bestimmten Genre zuordnen. Seine lässige Flexibilität ebenso wie seine Hingabe an die Geschichte und Grundlagen jedes der von ihm aufgegriffenen Stile machen das Quartett allerdings absolut einzigartig. Während eines einzelnen Auftritts erwecken hilde den Eindruck, mehrere Bands würden gleichzeitig auf der Bühne stehen. Die beeindruckende musikalische Bandbreite der Gruppe entspringt allerdings nur in zweiter Instanz einer gewissen Anpassungsgabe, vielmehr lässt sie sich auf eine einzige ästhetische Quelle zurückführen: Die Mitglieder des Quartetts haben sich dem Ziel verschrieben, anspruchsvolle, stringente Musik zu machen – ganz egal, in welcher Form.
English
Cologne’s creative music scene provides a hothouse atmosphere where adventurous players from different traditions often cross genre-lines – both out of curiosity and community. Few working ensembles reflect that diversity more vividly than hilde, a wildly versatile quartet that collides the sophisticated arrangements of chamber music with the elegant melodies of art song and improvisational exploration of free jazz. As heard on the group’s most recent album “Tide” most of the material is built around the sweet-toned but precise singing of Marie Daniels, held aloft, complemented or bruised by shape-shifting arrangements sculpted by cellist Emily Wittbrodt, violinist Julia Brüssel and trombonist Maria Trautmann.
As with an increasing number of musicians devoted to improvisation, hilde’s gorgeous music doesn’t fit neatly within any given genre, and it is that casual agility and a devotion to honoring the history and fundamentals of each sound the quartet adopts that makes its output so arresting. hilde can literally sound like several different groups during one of its meticulously crafted performances, but rather than feeling chameleonic that range all radiates from a single aesthetic root. The members of the quartet are devoted to making heady, rigorous music whatever its form.
Julia Brüssel – Violin
Marie Daniels – Voice
Maria Trautmann – Trombone
Emily Wittbrodt – Cello
Foto©Anna Sorgalla
Heute Mit:
hilde
FEAT: Julia Brüssel-Marie Daniels-Maria Trautmann-Emily Wittbrodt
Deutsch
hilde sind so etwas wie Galionsfiguren für die stilübergreifende Vielfalt der umtriebigen Musikszene Kölns und weigern sich konsequent, sich nur auf einen musikalischen Ansatz zu beschränken. Den lyrischen Gesang von Marie Daniels umschließen sie mit üppigen kammermusikalischen Arrangements, die anschlussfähig an Pop und Free Jazz sind.
English
Avatars of the cross-stylistic diversity of Cologne’s bustling creative music scene, hilde refuses to be limited by any single musical approach, surrounding the lyric singing of Marie Daniels with lush chamber arrangements that can sound like pop one moment, and free jazz the next.
Deutsch
Die umtriebige Kölner Musikszene bietet ein Klima, in dem abenteuerlustige Musiker*innen aus verschiedenen Traditionen die Grenzen zwischen den Genres überschreiten können – ob nun aus individueller Neugierde oder gemeinschaftlicher Entschlossenheit. Nur wenige Ensembles spiegeln diese Vielfalt so anschaulich wider wie hilde. Das vielseitige Quartett verbindet die raffinierten Arrangements der Kammermusik mit den eleganten Melodien des Kunstliedes und den improvisatorischen Exkursen des Free Jazz. Auf dem jüngsten Album „Tide“ bildet der ausdrucksstarke, präzise Gesang von Marie Daniels das Gravitationszentrum der sich stetig wandelnden Arrangements von Cellistin Emily Wittbrodt, Violinistin Julia Brüssel und Posaunistin Maria Trautmann – er wird von ihnen wieder und wieder ins Zentrum gerückt, verstärkt oder doch unter der Musik begraben.
Ähnlich wie das Schaffen einer stetig wachsenden Anzahl von zeitgenössischen Improvisationsmusiker*innen lässt sich auch die herausragende Musik von hilde nicht einem bestimmten Genre zuordnen. Seine lässige Flexibilität ebenso wie seine Hingabe an die Geschichte und Grundlagen jedes der von ihm aufgegriffenen Stile machen das Quartett allerdings absolut einzigartig. Während eines einzelnen Auftritts erwecken hilde den Eindruck, mehrere Bands würden gleichzeitig auf der Bühne stehen. Die beeindruckende musikalische Bandbreite der Gruppe entspringt allerdings nur in zweiter Instanz einer gewissen Anpassungsgabe, vielmehr lässt sie sich auf eine einzige ästhetische Quelle zurückführen: Die Mitglieder des Quartetts haben sich dem Ziel verschrieben, anspruchsvolle, stringente Musik zu machen – ganz egal, in welcher Form.
English
Cologne’s creative music scene provides a hothouse atmosphere where adventurous players from different traditions often cross genre-lines – both out of curiosity and community. Few working ensembles reflect that diversity more vividly than hilde, a wildly versatile quartet that collides the sophisticated arrangements of chamber music with the elegant melodies of art song and improvisational exploration of free jazz. As heard on the group’s most recent album “Tide” most of the material is built around the sweet-toned but precise singing of Marie Daniels, held aloft, complemented or bruised by shape-shifting arrangements sculpted by cellist Emily Wittbrodt, violinist Julia Brüssel and trombonist Maria Trautmann.
As with an increasing number of musicians devoted to improvisation, hilde’s gorgeous music doesn’t fit neatly within any given genre, and it is that casual agility and a devotion to honoring the history and fundamentals of each sound the quartet adopts that makes its output so arresting. hilde can literally sound like several different groups during one of its meticulously crafted performances, but rather than feeling chameleonic that range all radiates from a single aesthetic root. The members of the quartet are devoted to making heady, rigorous music whatever its form.
Julia Brüssel – Violin
Marie Daniels – Voice
Maria Trautmann – Trombone
Emily Wittbrodt – Cello
Foto©Anna Sorgalla
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