Bilder im Kopf. Dialogische Kunstvermittlung zum Hören und Tasten

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Bilder im Kopf. Dialogische Kunstvermittlung zum Hören und Tasten

Veranstaltet von: Allgemeiner Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin gegr. 1874 e. V.

Ort: Bärenzwinger im Köllnischen Park, Rungestraße 30, Berlin - Mitte

Tickets: Tickets bekommen

Vorträge & Diskussionen, Ausstellungen

Über die Veranstaltung

Aus Platzgründen ist die Teilnehmendenanzahl auf 20 Personen begrenzt. Bei Interesse an unserem inklusiven Angebot melden Sie sich bitte bis spätestens einen Tag vor der Veranstaltung telefonisch unter 030 901837461 oder per Mail an [email protected] bei uns an.
Der Bärenzwinger befindet sich im Köllnischen Park, Rungestraße 30, in 10179 Berlin.
Sie erreichen ihn mit der U2 oder den Buslinien 165, 200 sowie 265, Haltestelle „Märkisches Museum“.
Außerdem erreichen Sie unsere Galerie auch mit der U8, Haltestelle „Heinrich-Heine-Straße“, sowie mit der S3, S5, S7 und S9, Haltestelle „Jannowitzbrücke“.

Der Bärenzwinger ist ein niedriges, historisches Backsteingebäude, was von einer Gitteranlage umgeben ist. Wir sind sicher, dass Sie ihn finden werden!
Bei Bedarf bieten wir auch einen Abholservice von der Haltestelle „Märkisches Museum“ sowie von der Haltestelle „Heinrich-Heine-Straße“ an. Diesbezüglich bitten wir Sie, uns bis spätestens einen Tag vor der Veranstaltung mitzuteilen, ob Sie diesen Service in Anspruch nehmen möchten. Bitte teilen Sie uns auch mit, an welcher der beiden Stationen Sie wann ankommen und wie wir sie erkennen.

Wie können blinde, sehbehinderte sowie sehende Menschen gemeinsam über Kunstwerke ins Gespräch kommen? Die Veranstaltung „Bilder im Kopf. Dialogische Kunstvermittlung zum Hören und Tasten“ im Bärenzwinger Berlin verfolgt genau dieses Thema. Im Rahmen der Ausstellung „Politics of Being Heard“ lädt das Team des Bärenzwingers Menschen mit und ohne Sehbeeinträchtigung ein, sich über ausgewählte Exponate auszutauschen. Die ausgesuchten Kunstwerke werden vorab nicht bekanntgegeben. Lassen Sie sich überraschen! Neben der Beschreibung werden auch interessante Hintergrundinformationen zu den Werken vermittelt.
Es moderieren Katrina Blach (sehend) und Sebastian Schulze (blind).

Die Ausstellung „Politics of Being Heard“ fragt, was es bedeutet, gehört zu werden – im Alltag, in Institutionen und in künstlerischen Kontexten. Im Zentrum steht der Umgang mit Barrieren, die Zugänge erschweren oder verhindern: physisch, strukturell und sozial. Der Bärenzwinger, ein denkmalgeschützter Ort mit eingeschränkter Barrierefreiheit, wird dabei selbst Teil der Auseinandersetzung. Die Ausstellung versteht sich als offener Prozess: Sie macht strukturelle Ausschlüsse sichtbar und fragt, wie Räume gestaltet sein müssen, damit sich mehr Menschen gehört fühlen – nicht als Ausnahme, sondern als selbstverständlicher Teil kultureller Öffentlichkeit. Die künstlerischen Beiträge zeigen, dass Ausschlüsse tief in gesellschaftlichen Strukturen verankert sind – und eröffnen neue Perspektiven auf Sichtbarkeit, Verantwortung und Fürsorge. In medienübergreifenden Installationen, Videos, Fotografien, Textilarbeiten und Skulpturen machen sie erfahrbar, wie vielschichtig Zugänglichkeit ist – und stellen die Frage, unter welchen Bedingungen Teilhabe in Kunst und Gesellschaft möglich wird.

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Ursprüngliche Veranstaltungsquelle

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