Diese Veranstaltung ist beendet!
Frühe Meister der Filmkunst: Der Hauptmann von Köpenick
Veranstaltet von: Filmkunst66
Ort: filmkunst 66, Bleibtreustraße 12, Berlin - Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf
Tickets: Tickets bekommen
Theater, Filme
Über die Veranstaltung
D 1956
Literaturverfilmung
Regie: Helmut Käutner
Drehbuch: Carl Zuckmayer, Helmut Käutner (nach Zuckmayers Bühnenstück) * Produktion: Gyula Trebitsch * Musik: Bernhard Eichhorn * Kamera: Albert Benitz * Schnitt: Klaus Dudenhöfer
Besetzung: Heinz Rühmann, Martin Held, Hannelore Schroth, Willy A. Kleinau, Leonard Steckel, Friedrich Domin, Erich Schellow, Walter Giller, Wolfgang Neuss, Bum Krüger, Joseph Offenbach, lse Fürstenberg, Maria Sebaldt, Edith Hancke u.v.a.
93 Minuten, Farbe, FSK 12
Zweite Verfilmung des Zuckmayerschen Bühnenstücks vom arbeitslosen Schuster Voigt, der im Jahr 1906 als Hauptmann verkleidet die Stadtkasse von Köpenick bei Berlin beschlagnahmt.
Da nicht an den Originalschauplätzen in Ost-Berlin gedreht werden konnte, entstanden die wenigen Außenaufnahmen in Hamburg.
Der Film wurde ein enormer Publikumserfolg mit zehn Millionen Zuschauern in den ersten fünf Monaten. Er wurde in 53 Länder exportiert und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter mit dem Deutschen Filmpreis.
Wanderpreis Goldene Schale, Filmband in Gold als "Bester Film" und als "Bester Film demokratischen Gedankens", Bundesfilmpreis für Hauptdarsteller, Regie, Drehbuch und Bauten, Oscar-Nominierung als "Bester fremdsprachiger Film"
"Der Hauptmann von Köpenick" war der erste deutsche Nachkriegserfolg in den USA.
„Wie er unsicher durch die falsche Weltordnung taumelt, wie er kapituliert und erst still und dann aus der Verzweiflung heraus übermütig wird – das ist die Sternstunde in der Laufbahn dieses Schauspielers. Rühmann macht keine Faxen. Er ist im besten Sinne tragikomisch. Er ist immer da, gibt nicht nur Gesicht und Stimme her, er spielt ganz, bis in die Füße.“ (Der Abend, 1. September 1956)
„Man schaue sich Rühmann genau an, Auge in Auge sozusagen, und man wird keinen Augenblick lang an den Bruchpiloten Quax denken, man denkt an Grock, an Chaplin, an Charlie Rivel.“ (Die Welt, 18. August 1956)
„Es ist die Glanzrolle für den schon totgesagten Komödianten Heinz Rühmann, seine beste Interpretation seit Jahren.“ (Neue Ruhr-Zeitung, 17. August 1956)
„Eine hervorragend gespielte Tragikomödie, aufgehellt durch komische Momente und warmen Humor, dicht in Milieuzeichnung und Atmosphäre. Eine satirische Lektion über die Allgewalt der Uniform in Preußen, die eine Weltanschauung ad absurdum führt.“ (Lexikon des internationalen Films)
Literaturverfilmung
Regie: Helmut Käutner
Drehbuch: Carl Zuckmayer, Helmut Käutner (nach Zuckmayers Bühnenstück) * Produktion: Gyula Trebitsch * Musik: Bernhard Eichhorn * Kamera: Albert Benitz * Schnitt: Klaus Dudenhöfer
Besetzung: Heinz Rühmann, Martin Held, Hannelore Schroth, Willy A. Kleinau, Leonard Steckel, Friedrich Domin, Erich Schellow, Walter Giller, Wolfgang Neuss, Bum Krüger, Joseph Offenbach, lse Fürstenberg, Maria Sebaldt, Edith Hancke u.v.a.
93 Minuten, Farbe, FSK 12
Zweite Verfilmung des Zuckmayerschen Bühnenstücks vom arbeitslosen Schuster Voigt, der im Jahr 1906 als Hauptmann verkleidet die Stadtkasse von Köpenick bei Berlin beschlagnahmt.
Da nicht an den Originalschauplätzen in Ost-Berlin gedreht werden konnte, entstanden die wenigen Außenaufnahmen in Hamburg.
Der Film wurde ein enormer Publikumserfolg mit zehn Millionen Zuschauern in den ersten fünf Monaten. Er wurde in 53 Länder exportiert und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter mit dem Deutschen Filmpreis.
Wanderpreis Goldene Schale, Filmband in Gold als "Bester Film" und als "Bester Film demokratischen Gedankens", Bundesfilmpreis für Hauptdarsteller, Regie, Drehbuch und Bauten, Oscar-Nominierung als "Bester fremdsprachiger Film"
"Der Hauptmann von Köpenick" war der erste deutsche Nachkriegserfolg in den USA.
„Wie er unsicher durch die falsche Weltordnung taumelt, wie er kapituliert und erst still und dann aus der Verzweiflung heraus übermütig wird – das ist die Sternstunde in der Laufbahn dieses Schauspielers. Rühmann macht keine Faxen. Er ist im besten Sinne tragikomisch. Er ist immer da, gibt nicht nur Gesicht und Stimme her, er spielt ganz, bis in die Füße.“ (Der Abend, 1. September 1956)
„Man schaue sich Rühmann genau an, Auge in Auge sozusagen, und man wird keinen Augenblick lang an den Bruchpiloten Quax denken, man denkt an Grock, an Chaplin, an Charlie Rivel.“ (Die Welt, 18. August 1956)
„Es ist die Glanzrolle für den schon totgesagten Komödianten Heinz Rühmann, seine beste Interpretation seit Jahren.“ (Neue Ruhr-Zeitung, 17. August 1956)
„Eine hervorragend gespielte Tragikomödie, aufgehellt durch komische Momente und warmen Humor, dicht in Milieuzeichnung und Atmosphäre. Eine satirische Lektion über die Allgewalt der Uniform in Preußen, die eine Weltanschauung ad absurdum führt.“ (Lexikon des internationalen Films)