Frühe Meister der Filmkunst: Himmel ohne Sterne

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Frühe Meister der Filmkunst: Himmel ohne Sterne

Veranstaltet von: Filmkunst66

Ort: Bleibtreustraße 12, Bleibtreustraße 12, Berlin - Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf

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Filme

Über die Veranstaltung

BRD 1955
Filmdrama.
Regie: Helmut Käutner
Drehbuch: Helmut Käutner
Produktion: Harald Braun
Musik: Bernhard Eichhorn
Kamera: Kurt Hasse
Schnitt: Anneliese Schönnenbeck
Besetzung: Erik Schumann, Eva Kotthaus, Horst Buchholz, Georg Thomalla, Erich Ponto, Gustav Knuth, Camilla Spira, Lucie Höflich, Siegfried Lowitz, Wolfgang Neuss u.a.
109 Minuten, s/w, FSK 12

Die junge Anna Kaminski lebt unmittelbar an der Zonengrenze in Thüringen. Ihr Sohn, dessen Vater im Krieg gefallen ist, lebt bei den Großeltern in Bayern, nur wenige Kilometer entfernt im Westen. Da sie ihn aber immer wieder sehen will, stiehlt sie sich heimlich über die Grenze. Bei einem ihrer Gänge trifft sie auf den bayerischen Grenzpolizisten Carl Altmann. Der Westdeutsche hilft Anna, ihren Sohn illegal in den Osten zu holen und beide verlieben sich ineinander. Die einzige Möglichkeit sich zu treffen, ist aber zwischen den Grenzen in einem verlassenen Bahnhof. Schließlich will Anna mit ihrem Sohn endgültig in den Westsektor fliehen, aber die Grenzen werden immer dichter ... . (filmportal.de)

Einer der wenigen deutschen Filme der 1950er Jahre, die sich kritisch mit der damaligen Gegenwart auseinander setzten.

Als einziger deutscher Beitrag wurde "Himmel ohne Sterne" 1956 zu den Filmfestspielen in Cannes eingeladen. Das Festivalkomitee ließ den Film jedoch wegen der angeblichen Verletzung von Gefühlen anderer Nationen noch vor dessen Aufführung wieder absetzen. Grund für die Disqualifizierung des Filmes dürfte der Protest der deutschen Bundesregierung gegen die Nominierung des Auschwitz-Dokumentarfilms "Nacht und Nebel" von Alain Resnais gewesen sein.

Der Film erhielt 1956 gemeinsam mit "Teufel in Seide" das Filmband in Gold. Das Filmband in Silber ging an Eva Kotthaus (Beste Nachwuchsschauspielerin), Horst Buchholz (Bester Nachwuchsschauspieler) und Erich Ponto (Beste Nebenrolle).

"Ausgezeichnet fotografiert, gut gespielt, doch ungleichwertig in der Gestaltung und mit einem prätentiösen Dialog belastet. Nach wie vor eindrucksvoll als ein Plädoyer für mehr Menschlichkeit." (Lexikon des Internationalen Films)

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