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Frühe Meister der Filmkunst: Unter den Brücken
Veranstaltet von: Filmkunst66
Ort: Bleibtreustraße 12, Bleibtreustraße 12, Berlin - Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf
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Über die Veranstaltung
D 1946
Regie: Helmut Käutner
Drehbuch: Helmut Käutner, Walter Ulbrich nach Skriptvorlage Leo de Laforgues „Unter den Brücken von Paris“
Produktion: Kurt-Fritz Quassowski
Musik: Bernhard Eichhorn
Kamera: Igor Oberberg
Schnitt: Wolfgang Wehrum
Besetzung: Hannelore Schroth, Carl Raddatz, Gustav Knuth, Ursula Grabley, Margarete Haagen, Hildegard Knef u.a.
95 Minuten, s/w, FSK 12
Ein Film aus dem Bestand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung (www.murnau-stiftung.de) in Wiesbaden.
Zwei junge Binnenschiffer nehmen eine von der Liebe und vom Leben enttäuschte junge Frau an Bord ihres Schleppers und überreden sie, mit auf große Fahrt zu gehen. Beide verlieben sich in ihren reizvollen Passagier, aber ihre Freundschaft hält der Belastungsprobe stand, und nachdem die Wahl gefallen ist, setzen die drei einmütig ihre Reise fort. (filmdienst.de)
In den letzten Tagen des "Dritten Reichs" unter primitiven Bedingungen entstanden, die sensible Kamera macht aus der Not eine Tugend und läßt die karge Landschaft eine tragende Rolle spielen. (filmdienst.de)
Gedreht wurde unter anderem an der Glienicker Brücke, in Werder (Havel), Havelberg, Rathenow und Potsdam sowie an Berliner Orten wie seinen Binnenhäfen, dem Tiergarten, im Bahnhof Berlin Jannowitzbrücke und auf der gleichnamigen Brücke, einer kurz nach den Dreharbeiten zerstörten und wiedererbauten Spreebrücke sowie auf dem Schlütersteg, einer ebenfalls kurz danach zerstörten Brücke zwischen dem Schiffbauerdamm und dem Bahnhof Berlin Friedrichstraße, die jedoch nicht wieder aufgebaut wurde.
Uraufführung 1946 in Locarno. Deutsche Erstaufführung 1950 in Göttingen.
„Eine kleine alltägliche Geschichte mit Poesie, Realismus, viel Atmosphäre und einem Schuß Humor, unprätentiös und präzise inszeniert.“ (Lexikon des Internationalen Films)
„Makellos ist die Kameraarbeit, die den Film zu einer einzigen Etüde in Licht und Schatten macht, von den Bildern des Vorspanns, die in gewagten Schrägen himmelwärts die Fahrt unter Brücken zeigen, bis zur Szene einer großen Aussprache im Ruderboot. Nur in Teilen sichtbar ist zu Beginn Annas Gesicht, in den Schatten der Nacht gehüllt, aus dem in fast natürlich wirkender Künstlichkeit die beleuchteten Partien stechen. Man kann das auch ‚poetischen Realismus‘ nennen. Und Helmut Käutner damit – darf ich es aussprechen? – durchaus auch neben Jean Renoir oder Marcel Carné stellen.“ (filmzentrale)
Regie: Helmut Käutner
Drehbuch: Helmut Käutner, Walter Ulbrich nach Skriptvorlage Leo de Laforgues „Unter den Brücken von Paris“
Produktion: Kurt-Fritz Quassowski
Musik: Bernhard Eichhorn
Kamera: Igor Oberberg
Schnitt: Wolfgang Wehrum
Besetzung: Hannelore Schroth, Carl Raddatz, Gustav Knuth, Ursula Grabley, Margarete Haagen, Hildegard Knef u.a.
95 Minuten, s/w, FSK 12
Ein Film aus dem Bestand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung (www.murnau-stiftung.de) in Wiesbaden.
Zwei junge Binnenschiffer nehmen eine von der Liebe und vom Leben enttäuschte junge Frau an Bord ihres Schleppers und überreden sie, mit auf große Fahrt zu gehen. Beide verlieben sich in ihren reizvollen Passagier, aber ihre Freundschaft hält der Belastungsprobe stand, und nachdem die Wahl gefallen ist, setzen die drei einmütig ihre Reise fort. (filmdienst.de)
In den letzten Tagen des "Dritten Reichs" unter primitiven Bedingungen entstanden, die sensible Kamera macht aus der Not eine Tugend und läßt die karge Landschaft eine tragende Rolle spielen. (filmdienst.de)
Gedreht wurde unter anderem an der Glienicker Brücke, in Werder (Havel), Havelberg, Rathenow und Potsdam sowie an Berliner Orten wie seinen Binnenhäfen, dem Tiergarten, im Bahnhof Berlin Jannowitzbrücke und auf der gleichnamigen Brücke, einer kurz nach den Dreharbeiten zerstörten und wiedererbauten Spreebrücke sowie auf dem Schlütersteg, einer ebenfalls kurz danach zerstörten Brücke zwischen dem Schiffbauerdamm und dem Bahnhof Berlin Friedrichstraße, die jedoch nicht wieder aufgebaut wurde.
Uraufführung 1946 in Locarno. Deutsche Erstaufführung 1950 in Göttingen.
„Eine kleine alltägliche Geschichte mit Poesie, Realismus, viel Atmosphäre und einem Schuß Humor, unprätentiös und präzise inszeniert.“ (Lexikon des Internationalen Films)
„Makellos ist die Kameraarbeit, die den Film zu einer einzigen Etüde in Licht und Schatten macht, von den Bildern des Vorspanns, die in gewagten Schrägen himmelwärts die Fahrt unter Brücken zeigen, bis zur Szene einer großen Aussprache im Ruderboot. Nur in Teilen sichtbar ist zu Beginn Annas Gesicht, in den Schatten der Nacht gehüllt, aus dem in fast natürlich wirkender Künstlichkeit die beleuchteten Partien stechen. Man kann das auch ‚poetischen Realismus‘ nennen. Und Helmut Käutner damit – darf ich es aussprechen? – durchaus auch neben Jean Renoir oder Marcel Carné stellen.“ (filmzentrale)
Ursprüngliche Veranstaltungsquelle
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