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Kleinstarbeit für einen Palast
Veranstaltet von: CHB - Collegium Hungaricum Berlin
Ort: Collegium Hungaricum Berlin, Dorotheenstraße 12, Berlin - Mitte
Über die Veranstaltung
Aus Anlass der Verleihung des Literaturnobelpreises an László Krasznahorkai wird im CHB seine Novelle "Kleinstarbeit für einen Palast" in der Übersetzung von Heike Flemming in voller Länge gelesen, gerahmt mit den Fotografien von Ornan Rotem aus der Publikation The Manhattan Project (Sylph Editions, 2017).
Es lesen: Antonia Siems, Emil Kollmann und Elias Nuriel Kohl (Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch)
Regie: Zoltán Moll
Krasznahorkais Erzählung ist der wahnhafte Monolog eines Bibliothekars aus New York, namens hermann mellvill, der zufällig auch noch in der 26th Street lebt, genau wie der Autor des "Moby Dick", für dessen Verwandten er ständig gehalten wird. Er begibt sich auf die Spuren des berühmten Schriftstellers und spricht während seiner Irrungen über das Metropolis, über Kunst und über sein Ideal von der vollkommenen Bibliothek, die auf ewig geschlossen ist, in der es keine Ausleihe und keine Leser gibt. Betritt er dabei den Wahn des Anderen oder schließt ihn sein eigener immer dichter ein?
Der Text bewahrt in der virtuosen deutschen Übersetzung von Heike Flemming die Atemlosigkeit des Originals und hat eine Spannung inne, die süchtig macht – urteilt Ilma Rakusa.
Wir danken Ornan Rotem von Sylph Editions für die großzügige Bereitstellung der Bilder.
Foto: Ornan Rotem (The Manhattan Project, Sylph Editions, 2017)
Es lesen: Antonia Siems, Emil Kollmann und Elias Nuriel Kohl (Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch)
Regie: Zoltán Moll
Krasznahorkais Erzählung ist der wahnhafte Monolog eines Bibliothekars aus New York, namens hermann mellvill, der zufällig auch noch in der 26th Street lebt, genau wie der Autor des "Moby Dick", für dessen Verwandten er ständig gehalten wird. Er begibt sich auf die Spuren des berühmten Schriftstellers und spricht während seiner Irrungen über das Metropolis, über Kunst und über sein Ideal von der vollkommenen Bibliothek, die auf ewig geschlossen ist, in der es keine Ausleihe und keine Leser gibt. Betritt er dabei den Wahn des Anderen oder schließt ihn sein eigener immer dichter ein?
Der Text bewahrt in der virtuosen deutschen Übersetzung von Heike Flemming die Atemlosigkeit des Originals und hat eine Spannung inne, die süchtig macht – urteilt Ilma Rakusa.
Wir danken Ornan Rotem von Sylph Editions für die großzügige Bereitstellung der Bilder.
Foto: Ornan Rotem (The Manhattan Project, Sylph Editions, 2017)
Ursprüngliche Veranstaltungsquelle
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