Diese Veranstaltung ist beendet!
ZRUŠENÉ Ludus: História istého násilia
ABGESAGT Ludus: Eine Geschichte gewisser Gewalt
Veranstaltet von: A4 - priestor súčasnej kultúry, Divadlo Ludus
Ort: A4 - Zero Space, Karpatská 2, Bratislava - Staré Mesto
Vorträge & Diskussionen, Theater
Über die Veranstaltung
„Histoire de la Violence“ von Édouard Louis, dem Autor autobiografischer Initiationsromane, ist vor allem eine authentische und zugleich analytische Aufzeichnung seiner eigenen Begegnung mit Gewalt. Als Überlebender brutaler Vergewaltigungen und Mordversuche weigert er sich, sich mit der endgültigen Bezeichnung „Opfer von Gewalt“ zu identifizieren. Er selbst erlebt und beschreibt gleichzeitig posttraumatischen Stress, sekundäre Viktimisierung und seinen eigenen Weg aus der Falle.
Mein Schmerz, meine Verletzung, meine Angst wurden zum Material, zum Inhalt des untersuchten Gewaltfalls, zur Grundlage für das medizinische Gutachten, den Polizeibericht; Sie wurden zu einem Gerichtsverfahren. Es galt also, aus der Sache heraus Literatur zu schaffen, die eigene Geschichte fest in den Händen zu halten, zum Hauptakteur der eigenen wahren Geschichte zu werden. Vom Objekt der Gewalt zum Subjekt der Geschichte.
Über den Autor
Édouard Louis (1992, geboren als Eddy Belleguelle) ist ein Romanautor und Soziologe aus der nordfranzösischen Picardie, Autor von fünf Romanen (auf Slowakisch – Koniec Eddyho, auf Tschechisch – Geschichte der Gewalt, Wer hat meinen Vater getötet, Die Kämpfe und Transformationen einer Frau, Wie man eine andere wird).
Bereits sein erstes Buch Koniec Eddyho katapultierte sie zu einer der weltweit meistgelesenen Autoren der jungen Generation. In seinem Werk gibt er den Stimmlosen programmatisch eine Stimme und nutzt dabei seine eigenen Erfahrungen und Erfahrungen aus dem Aufwachsen im Umfeld einer vergessenen, ausgegrenzten Region voller Armut, Rassismus, Prekariat, Alkoholismus und Gewalt.
Im zweiten Roman kehrt er zu den wahren Ereignissen von Heiligabend 2012 zurück, als er in seiner Pariser Wohnung einem sexuellen Übergriff durch einen Mann ausgesetzt war, den er zu sich nach Hause eingeladen hatte. Es weist auf das Karussell der institutionellen Gewalt hin, dem er sich anschließend „als Opfer“ einer solchen Tat noch lange stellen muss.
Personen und Besetzung
Tadeáš Bolo
Marián Chalány
Alexandra Palatínusová
Jakub Švec
Inszenierungsteam
Übersetzung: Andrea Černáková
Drehbuch: Barbora Chovancová, Martin Kubran
Regie: Barbora Chovancová
Dramaturgie: Martin Kubran
Wissenschaft und Kostüme: Anna Chrtková
Lichtdesign: Michaela Beniač
Musik und Sounddesign: Daniel Šimek
Künstlerische Mitarbeit: Daniela Mesárošová
Bewegungsmitarbeit: Daniel Raček
Technische Mitarbeit: Eduard Mikuš, Michaela Beniač
Mein Schmerz, meine Verletzung, meine Angst wurden zum Material, zum Inhalt des untersuchten Gewaltfalls, zur Grundlage für das medizinische Gutachten, den Polizeibericht; Sie wurden zu einem Gerichtsverfahren. Es galt also, aus der Sache heraus Literatur zu schaffen, die eigene Geschichte fest in den Händen zu halten, zum Hauptakteur der eigenen wahren Geschichte zu werden. Vom Objekt der Gewalt zum Subjekt der Geschichte.
Über den Autor
Édouard Louis (1992, geboren als Eddy Belleguelle) ist ein Romanautor und Soziologe aus der nordfranzösischen Picardie, Autor von fünf Romanen (auf Slowakisch – Koniec Eddyho, auf Tschechisch – Geschichte der Gewalt, Wer hat meinen Vater getötet, Die Kämpfe und Transformationen einer Frau, Wie man eine andere wird).
Bereits sein erstes Buch Koniec Eddyho katapultierte sie zu einer der weltweit meistgelesenen Autoren der jungen Generation. In seinem Werk gibt er den Stimmlosen programmatisch eine Stimme und nutzt dabei seine eigenen Erfahrungen und Erfahrungen aus dem Aufwachsen im Umfeld einer vergessenen, ausgegrenzten Region voller Armut, Rassismus, Prekariat, Alkoholismus und Gewalt.
Im zweiten Roman kehrt er zu den wahren Ereignissen von Heiligabend 2012 zurück, als er in seiner Pariser Wohnung einem sexuellen Übergriff durch einen Mann ausgesetzt war, den er zu sich nach Hause eingeladen hatte. Es weist auf das Karussell der institutionellen Gewalt hin, dem er sich anschließend „als Opfer“ einer solchen Tat noch lange stellen muss.
Personen und Besetzung
Tadeáš Bolo
Marián Chalány
Alexandra Palatínusová
Jakub Švec
Inszenierungsteam
Übersetzung: Andrea Černáková
Drehbuch: Barbora Chovancová, Martin Kubran
Regie: Barbora Chovancová
Dramaturgie: Martin Kubran
Wissenschaft und Kostüme: Anna Chrtková
Lichtdesign: Michaela Beniač
Musik und Sounddesign: Daniel Šimek
Künstlerische Mitarbeit: Daniela Mesárošová
Bewegungsmitarbeit: Daniel Raček
Technische Mitarbeit: Eduard Mikuš, Michaela Beniač
Ursprüngliche Veranstaltungsquelle
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