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Marketa Lazarová | Berlin Art Week
Marketa Lazarová | Berlin Kunstwoche
Veranstaltet von: Tschechisches Zentrum Berlin
Ort: Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, Invalidenstraße 50, Berlin - Mitte
Tickets: Tickets bekommen
Über die Veranstaltung
Eintritt frei
Hamburger Bahnhof, Art Week Garten
Eine gemeinsame Veranstaltung von Tschechischem Zentrum Berlin und Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, im Programm der Berlin Art Week.
Tschechoslowakei 1967, 160 min, tschechische Originalfassung mit deutschen UT; Regie: František Vláčil, Kamera: Bedřich Baťka, Musik: Zdeněk Liška. Mit: Magda Vášáryová, Josef Kemr, František Velecký, Naďa Hejná, Jaroslav Moučka, Vladimír Menšík u. a.
Die aktuelle Ausstellung embrace von Klára Hosnedlová (*1990, Uherské Hradiště, Tschechien) im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart verwebt zahlreiche kulturhistorische Referenzen. Dazu gehören Architekturstile, Filme und Romane, die das kulturelle Gedächtnis der letzten Jahrhunderte in der heutigen Tschechischen Republik prägen.
Eines dieser Werke ist František Vláčils (*1924, Český Těšín, Tschechoslowakei – 1999, Prag, Tschechien) experimentelles Filmkunstwerk Marketa Lazarová, das in Tschechien als bester Film aller Zeiten gefeiert wird. Der epische Film aus dem Jahr 1967 entstand zur Zeit der tschechoslowakischen Neuen Welle. Basierend auf einem Roman des avantgardistischen Autoren Vladislav Vančura (*1891, Háj ve Slezsku, Österreich-Ungarn – 1942, Prag-Kobylisy, Protektorat Böhmen und Mähren) ist diese ergreifende und poetische Geschichte einer Fehde zwischen zwei rivalisierenden mittelalterlichen Räuberclans zugleich eine wilde, epische und minutiös bebilderte Parabel über den Kampf von Mensch und Natur, von Liebe und Gewalt, von Christenheit und Heidentum.
Filmische Erzählweise, Kamera, Montage und Sound, aber ebenso die Einsamkeit, Intensität und Kompromisslosigkeit der Landschaft erzeugen eine emotionale Athmosphäre, die auch Klára Hosnedlovás als non-lineare Narration konzipierte Installation widerspiegelt. Denn anstatt ein herkömmliches Historiendrama zu erzählen, war Vláčil viel mehr daran interessiert, ohne Nostalgie Form und Denkweise einer längst vergangenen Zeit wieder zum Leben zu erwecken — mit überwältigendem Ergebnis.
Mit einer Einführung von Christina Frankenberg (stellv. Direktorin Tschechisches Zentrum Berlin) und Anna-Catharina Gebbers (Kuratorin Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart)
Eine gemeinsame Veranstaltung von Tschechischem Zentrum Berlin und Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, im Programm der Berlin Art Week.
Klára Hosnedlovás monumentale Installation für die CHANEL Commission ist noch bis 26. Oktober in der historischen Halle des Hamburger Bahnhof zu sehen
Hamburger Bahnhof, Art Week Garten
Eine gemeinsame Veranstaltung von Tschechischem Zentrum Berlin und Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, im Programm der Berlin Art Week.
Tschechoslowakei 1967, 160 min, tschechische Originalfassung mit deutschen UT; Regie: František Vláčil, Kamera: Bedřich Baťka, Musik: Zdeněk Liška. Mit: Magda Vášáryová, Josef Kemr, František Velecký, Naďa Hejná, Jaroslav Moučka, Vladimír Menšík u. a.
Die aktuelle Ausstellung embrace von Klára Hosnedlová (*1990, Uherské Hradiště, Tschechien) im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart verwebt zahlreiche kulturhistorische Referenzen. Dazu gehören Architekturstile, Filme und Romane, die das kulturelle Gedächtnis der letzten Jahrhunderte in der heutigen Tschechischen Republik prägen.
Eines dieser Werke ist František Vláčils (*1924, Český Těšín, Tschechoslowakei – 1999, Prag, Tschechien) experimentelles Filmkunstwerk Marketa Lazarová, das in Tschechien als bester Film aller Zeiten gefeiert wird. Der epische Film aus dem Jahr 1967 entstand zur Zeit der tschechoslowakischen Neuen Welle. Basierend auf einem Roman des avantgardistischen Autoren Vladislav Vančura (*1891, Háj ve Slezsku, Österreich-Ungarn – 1942, Prag-Kobylisy, Protektorat Böhmen und Mähren) ist diese ergreifende und poetische Geschichte einer Fehde zwischen zwei rivalisierenden mittelalterlichen Räuberclans zugleich eine wilde, epische und minutiös bebilderte Parabel über den Kampf von Mensch und Natur, von Liebe und Gewalt, von Christenheit und Heidentum.
Filmische Erzählweise, Kamera, Montage und Sound, aber ebenso die Einsamkeit, Intensität und Kompromisslosigkeit der Landschaft erzeugen eine emotionale Athmosphäre, die auch Klára Hosnedlovás als non-lineare Narration konzipierte Installation widerspiegelt. Denn anstatt ein herkömmliches Historiendrama zu erzählen, war Vláčil viel mehr daran interessiert, ohne Nostalgie Form und Denkweise einer längst vergangenen Zeit wieder zum Leben zu erwecken — mit überwältigendem Ergebnis.
Mit einer Einführung von Christina Frankenberg (stellv. Direktorin Tschechisches Zentrum Berlin) und Anna-Catharina Gebbers (Kuratorin Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart)
Eine gemeinsame Veranstaltung von Tschechischem Zentrum Berlin und Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, im Programm der Berlin Art Week.
Klára Hosnedlovás monumentale Installation für die CHANEL Commission ist noch bis 26. Oktober in der historischen Halle des Hamburger Bahnhof zu sehen
Ursprüngliche Veranstaltungsquelle
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