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Nežní obri
Sanfte Riesen
Veranstaltet von: Krajská galéria v Prešove
Ort: Saris gallery in Prešov, Hlavná 2896, Prešov
Art Exhibitions
Über die Veranstaltung
Dauer der Ausstellung: 4.12.2025 - 8.2.2026
Ort: a/0 Malá galéria
Petra Kanócz (*1981, Košice) absolvierte die Akademie der Bildenden Künste in Budapest im Fach Malerei (2000-2005) im Atelier von Zsigmond Károlyi und Eszter Radák. Sie stellte auf zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen in der Slowakei, Ungarn und der Tschechischen Republik aus. Petra Kanócz beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit der Verbindung von Figuration und Abstraktion. Er schöpft Impulse aus dem Alltag – von Menschen, Tieren und Gegenständen – die er in Bildsituationen mit starker persönlicher Aussage umsetzt. Der Autor arbeitet oft mit Details, die zum Ausgangspunkt für weitere Malvorgänge und neue Kompositionen werden. Ihre Arbeit zeichnet sich durch Sinn für Humor und Verspieltheit aus, die nicht nur in der visuellen Komposition, sondern auch in den Titeln der Werke präsent sind. Die Gemälde zeichnen sich durch Dynamik, Variabilität und einen unverwechselbaren visuellen Ausdruck aus, der die wechselnden Stimmungen und Lebenssituationen des Autors widerspiegelt. Kanócz schafft so Werke, die inneres Erleben mit der Beobachtung der Außenwelt zu einer stimmigen, ausdrucksstarken Bildsprache verbinden. Blumen sind das zentrale Motiv der Ausstellung Gentle Giants der Künstlerin Petra Kanócz. In ihrer Darstellung wird jedoch das traditionelle Symbol für Schönheit und Fülle zu einer monumentalen, fast übernatürlichen Einheit. Die Blumen auf ihren großformatigen Leinwänden wachsen zu Dimensionen, die die menschliche Wahrnehmung verwirren. Sie ziehen den Betrachter in das Bild hinein, bis er sich im Raum zwischen den riesigen Blütenblättern wiederfindet, wie ein reduzierter Beobachter im Garten der Träume.
Kanócz verwandelt so ein gemeinsames Motiv in eine Untersuchung der Stellung des Menschen in der Welt, seiner Wahrnehmung von Größe, Zerbrechlichkeit und Vergänglichkeit. Gleichzeitig verschiebt es die Grenze zwischen dem, was noch als Schönheit gilt, und dem, was bereits auseinanderfällt, verdorrt, verrottet. Auf diesem schmalen Grat zwischen Schönheit und Zerstörung spielt sich ihr malerischer Dialog ab. Ihre Blumensträuße sollen nicht perfekt sein – sie sind verwelkt, zerbrochen – und doch pulsiert das Leben in ihnen. Ihre majestätische Größe steht im Kontrast zu ihrer unvermeidlichen Vergänglichkeit. Die Symbolik der Schnittblumen, deren Leben von den Wurzeln getrennt ist, bringt diese Werke näher an die Tradition der Stillleben vom Typ Vanitas heran – ein Genre, das auf den Lauf der Zeit, die Sinnlosigkeit und die Unvermeidlichkeit des Endes hinweist.
Petra Kanóczs malerische Sprache ist spontan, vielschichtig und experimentell. Innerhalb eines einzigen Gemäldes wechselt er die Techniken – von präzisen Schablonenlinien bis hin zu Tropfen, Sprühflächen oder gestischen Farbschichten. Dieser Kontrast zwischen Kontrolle und Zufall spiegelt das Wesen der Natur wider: Chaos, das sich ständig verändert und dennoch harmonisch wirkt. In ausdrucksstarken Farbvariationen, von durchscheinenden Schichten bis hin zu satt leuchtenden Kontrasten, offenbart sich das Gespür des Autors für die emotionale Kraft der Farbe. Kanócz bewegt sich zwischen lyrischer Intuition und konzeptioneller Einsicht. Ihre Arbeiten sind ein Bildlabor, in dem sie die Grenze zwischen Leben und Tod, Schönheit und Verfall, zwischen Natur und (kulturellem) Symbol erforscht. Der kleine Betrachter wird von den Blumen als sanfte Riesen umarmt.
Kuratorin: Martina Mrázová
Ort: a/0 Malá galéria
Petra Kanócz (*1981, Košice) absolvierte die Akademie der Bildenden Künste in Budapest im Fach Malerei (2000-2005) im Atelier von Zsigmond Károlyi und Eszter Radák. Sie stellte auf zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen in der Slowakei, Ungarn und der Tschechischen Republik aus. Petra Kanócz beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit der Verbindung von Figuration und Abstraktion. Er schöpft Impulse aus dem Alltag – von Menschen, Tieren und Gegenständen – die er in Bildsituationen mit starker persönlicher Aussage umsetzt. Der Autor arbeitet oft mit Details, die zum Ausgangspunkt für weitere Malvorgänge und neue Kompositionen werden. Ihre Arbeit zeichnet sich durch Sinn für Humor und Verspieltheit aus, die nicht nur in der visuellen Komposition, sondern auch in den Titeln der Werke präsent sind. Die Gemälde zeichnen sich durch Dynamik, Variabilität und einen unverwechselbaren visuellen Ausdruck aus, der die wechselnden Stimmungen und Lebenssituationen des Autors widerspiegelt. Kanócz schafft so Werke, die inneres Erleben mit der Beobachtung der Außenwelt zu einer stimmigen, ausdrucksstarken Bildsprache verbinden. Blumen sind das zentrale Motiv der Ausstellung Gentle Giants der Künstlerin Petra Kanócz. In ihrer Darstellung wird jedoch das traditionelle Symbol für Schönheit und Fülle zu einer monumentalen, fast übernatürlichen Einheit. Die Blumen auf ihren großformatigen Leinwänden wachsen zu Dimensionen, die die menschliche Wahrnehmung verwirren. Sie ziehen den Betrachter in das Bild hinein, bis er sich im Raum zwischen den riesigen Blütenblättern wiederfindet, wie ein reduzierter Beobachter im Garten der Träume.
Kanócz verwandelt so ein gemeinsames Motiv in eine Untersuchung der Stellung des Menschen in der Welt, seiner Wahrnehmung von Größe, Zerbrechlichkeit und Vergänglichkeit. Gleichzeitig verschiebt es die Grenze zwischen dem, was noch als Schönheit gilt, und dem, was bereits auseinanderfällt, verdorrt, verrottet. Auf diesem schmalen Grat zwischen Schönheit und Zerstörung spielt sich ihr malerischer Dialog ab. Ihre Blumensträuße sollen nicht perfekt sein – sie sind verwelkt, zerbrochen – und doch pulsiert das Leben in ihnen. Ihre majestätische Größe steht im Kontrast zu ihrer unvermeidlichen Vergänglichkeit. Die Symbolik der Schnittblumen, deren Leben von den Wurzeln getrennt ist, bringt diese Werke näher an die Tradition der Stillleben vom Typ Vanitas heran – ein Genre, das auf den Lauf der Zeit, die Sinnlosigkeit und die Unvermeidlichkeit des Endes hinweist.
Petra Kanóczs malerische Sprache ist spontan, vielschichtig und experimentell. Innerhalb eines einzigen Gemäldes wechselt er die Techniken – von präzisen Schablonenlinien bis hin zu Tropfen, Sprühflächen oder gestischen Farbschichten. Dieser Kontrast zwischen Kontrolle und Zufall spiegelt das Wesen der Natur wider: Chaos, das sich ständig verändert und dennoch harmonisch wirkt. In ausdrucksstarken Farbvariationen, von durchscheinenden Schichten bis hin zu satt leuchtenden Kontrasten, offenbart sich das Gespür des Autors für die emotionale Kraft der Farbe. Kanócz bewegt sich zwischen lyrischer Intuition und konzeptioneller Einsicht. Ihre Arbeiten sind ein Bildlabor, in dem sie die Grenze zwischen Leben und Tod, Schönheit und Verfall, zwischen Natur und (kulturellem) Symbol erforscht. Der kleine Betrachter wird von den Blumen als sanfte Riesen umarmt.
Kuratorin: Martina Mrázová