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STADTFÜHRUNG: AUF DEN SPUREN DER WAHREN BRENDEL VEIT...ALIAS DOROTHEA MENDELSSOHN
Veranstaltet von: Mendelssohn-Remise
Ort: Embassy of Ireland, Jägerstraße 51, Berlin - Mitte
Über die Veranstaltung
🏙️ PROGRAMM
Stadtführung mit Sabine Krusen
Manchmal ist es schwierig den Überblick zu behalten. Geboren als Brendel Mendelssohn am 24.10.1764 in Berlin, wurde sie im Alter von 18 Jahren mit dem 10 Jahre älteren Kaufmann Simon Veit verheiratet und hieß nun Brendel Veit. Nach der Scheidung im Jahr 1799 legte sie ihren jüdischen Vornamen ab und nannte sich Dorothea.
Sie lebte ab diesem Zeitpunkt frei und öffentlich mit Friedrich Schlegel zusammen, um in Jena, wo sich mit Novalis, Ludwig Tieck und Schelling ein Zentrum der literarischen Romantik etablierte, eine Lebens- und Arbeitsgemeinschaft zu bilden. Dort wurde sie auch zu ihrem ersten Band des Romans Florentin (1801) angeregt, der anonym unter der Herausgeberschaft Friedrich Schlegels erschien und in dem sie Goethes Wilhelm Meister und Tiecks Franz Sternbalds Wanderungen nacheiferte. 1804 heiratete sie Friedrich Schlegel in Paris und ging als Dorothea Schlegel in die Geschichte ein.
Ihr Mut, sich von ihrem ungeliebten Ehemann zu trennen und als Geliebte und spätere Ehefrau des Mitbegründers der Frühromantik Friedrich Schlegel entgegen jüdischer Tradition und strenger gesellschaftlicher Normen ihr Recht auf Glück einzufordern, machte sie zu einer Wegbereiterin weiblicher Emanzipation.
💶 TEILNAHMEGEBÜHR:
10,00 €
ANMELDUNG ERBETEN UNTER:
📞 Telefon: +49 30 817047-26
✉️ E-Mail: [email protected]
📍 TREFFPUNKT:
🗓️ SONNTAG, 9. November 2025, 🕑 11:00 Uhr
📌 Vor dem Turm der Marienkirche, 10117 Berlin-Mitte
Bild: Bleistiftzeichnung von Dorothea Schlegel, 1798
Stadtführung mit Sabine Krusen
Manchmal ist es schwierig den Überblick zu behalten. Geboren als Brendel Mendelssohn am 24.10.1764 in Berlin, wurde sie im Alter von 18 Jahren mit dem 10 Jahre älteren Kaufmann Simon Veit verheiratet und hieß nun Brendel Veit. Nach der Scheidung im Jahr 1799 legte sie ihren jüdischen Vornamen ab und nannte sich Dorothea.
Sie lebte ab diesem Zeitpunkt frei und öffentlich mit Friedrich Schlegel zusammen, um in Jena, wo sich mit Novalis, Ludwig Tieck und Schelling ein Zentrum der literarischen Romantik etablierte, eine Lebens- und Arbeitsgemeinschaft zu bilden. Dort wurde sie auch zu ihrem ersten Band des Romans Florentin (1801) angeregt, der anonym unter der Herausgeberschaft Friedrich Schlegels erschien und in dem sie Goethes Wilhelm Meister und Tiecks Franz Sternbalds Wanderungen nacheiferte. 1804 heiratete sie Friedrich Schlegel in Paris und ging als Dorothea Schlegel in die Geschichte ein.
Ihr Mut, sich von ihrem ungeliebten Ehemann zu trennen und als Geliebte und spätere Ehefrau des Mitbegründers der Frühromantik Friedrich Schlegel entgegen jüdischer Tradition und strenger gesellschaftlicher Normen ihr Recht auf Glück einzufordern, machte sie zu einer Wegbereiterin weiblicher Emanzipation.
💶 TEILNAHMEGEBÜHR:
10,00 €
ANMELDUNG ERBETEN UNTER:
📞 Telefon: +49 30 817047-26
✉️ E-Mail: [email protected]
📍 TREFFPUNKT:
🗓️ SONNTAG, 9. November 2025, 🕑 11:00 Uhr
📌 Vor dem Turm der Marienkirche, 10117 Berlin-Mitte
Bild: Bleistiftzeichnung von Dorothea Schlegel, 1798
Ursprüngliche Veranstaltungsquelle
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