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STARS VON MORGEN - Vladyslav Kaznodii 14.12.2024
Veranstaltet von: Verein "Orchesterwelt"
Ort: Roter Salon der OESTIG LSG, Wipplingerstraße 20, Wien - Innere Stadt
Über die Veranstaltung
Eintritt freie Spende.
Anmeldung erforderlich
Programm:
W.A. Mozart - Klaviersonate D-Dur KV 311 (I. Allegro con spirito, II. Andantino con espressione, III. Rondeau (Allegro))
R.Schumann - Novellette op.21 , No.8
César Franck - Prélude, Choral et Fugue
Walter Baco – Das Meer, die Stille und Du
Einführung: Evgeniia Lianskaya-Lininger
WOLFGANG AMADEUS MOZART war bisher für fast alle eine Herausforderung. Dessen Klaviersonate Nr. 8, D-Dur KV 311 (284c) aus dem Jahr 1777 in drei Sätzen besticht durch spielfreudig-virtuose, teils orchestrale Passagen, die die Mannheimer Sinfonik erkennen lassen. Sie entstand während seiner Gastspielreise über Deutschland nach Paris, wohin ihn seine kränkelnde Mutter begleitete, die bald darauf starb.
Die elfminütige Novellette op.21, No.8, wurde 1838 von ROBERT SCHUMANN als Letztes von acht Einzelstücken erschaffen. Der Komponist hatte in diesem Jahr in Wien eine schwierige, erfolglose Zeit durchzustehen, während seine Verlobte Clara Wieck als Pianistin gefeiert wurde. Die Novellette ist sehr lebhaft und besteht aus einer leidenschaftlichen Étude und einem Marsch.
Erstmals zu hören ist ein Werk des Franzosen CÉSAR FRANCK, 1884 sein erstes Stück für Klavier mit TitelPrélude, Choral et Fugue, das der eigentliche Kirchen-Orgelmusiker in einer Stimmung altmeisterlicher Verklärung komponiert hat. Seine formale Idee geht auf Bachs Orgel-Präludien und -fugen zurück, ist aber auf französische Art sehr romantisiert, gehört daher zur Pariser Spätromantik.
Als zeitgenössisches Werk hat KAZNODII „Das Meer, die Stille und Du“ von Wiener WALTER BACO ausgewählt, ein Komponist, der vielen Klassikern zusagt. Denn er hat leicht nachvollziehbare Harmonien, drückt gerne Gefühle aus und ist als Literat auch hinsichtlich seiner Titel vielsagend.
Vladyslav Kaznodii wurde geboren in Mykolajiw (Ukraine). Er absolvierte das Kiewer staatliche Musiklyzeum (2017) und Nationale Peter Tschaikowski Musikakademie (2022). Er nahm an vielen Meisterkursen teil und kann in seinem Heimatland auf eine aktive Konzerttätigkeit bei vielen Festivals und Projekten als Solist und Kammermusiker zurückblicken.
Vladyslav Kaznodiy ist Laureat mehrerer internationaler Wettbewerbe, darunter 1. Preise beim Internationalen Wettbewerb Goldene Taste 2012 in Frankfurt/Main oder Chopin Wettbewerb in Dnipro (2020); 3. Preise beim IV. internationalen Glière Wettbewerb St. Georgen im Schwarzwald 2012 oder beim Kiew International Piano Competition 2022.
Für seine Interpretation des 1. Klavierkonzerts von Beethoven, das er im großen Saal des Kiewer Konservatoriums spielte, erhielte Vlad Kaznodiy 2020 den 3. Preis,
Seit 2022 lebt der Künstler in Wien und studiert an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in der Klasse von Lilya Zilberstein.
Ursprüngliche Veranstaltungsquelle
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