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THE HUNGER @ VOLKSBÜHNE | 05.01.2026
Veranstaltet von: Constanza Macras-Dorky Park
Ort: Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Linienstraße 227, Berlin - Mitte
Tickets: Tickets bekommen
Über die Veranstaltung
05.01.2026. The Hunger: Erste Show des Jahres!
The Hunger ist eine Erkundung des Phänomens des Exzesses, inspiriert von historischen Ereignissen, die im Roman The Witness des argentinischen Schriftstellers Juan José Saer fiktionalisiert wurden. „The Hunger“ folgt den Spuren europäischer Kolonisatoren in der Region Rio de la Plata in Südamerika zu Beginn des 16. Jahrhunderts.
Eine Gruppe Indigener greift spanische Kolonisatoren im Norden des heutigen Argentiniens an. Nur eine Person überlebt und wird Teil der Stammesgemeinschaft der Colastiné. Nachdem er später von anderen Spaniern befreit wurde, reflektiert er und erinnert sich an seine Wahrnehmungen während der Zeit, die er mit dem Stamm verbrachte.
In The Hunger überschneiden sich kannibalische Rituale mit verschiedenen Formen der Gier, vom Kolonialismus und Konsumwahn in den heutigen kapitalistischen Gesellschaften bis hin zur Hyperproduktion eines endlosen Jetzt in den sozialen Medien. Zyklisch wiederkehrende, kollektive Rituale dienen der Etablierung eines (schwachen) Realitätssinns, einer Art „Normalität“ nach eigenen gesellschaftlichen Regeln und Konventionen. Die „Transformation von Tabu in Totem“ findet ihren Widerhall in neuen Formen der Grenzverschiebung, während unsere eigene Privatsphäre von den Darstellungslogiken der digitalen Welt verschlungen wird.
Existiert die Realität nur, wenn man sie beobachtet?
Konzept, Choreografie & Regie: Constanza Macras
Von und mit: Candaş Baş, Adaya Berkovich, Alexandra Bódi, Emil Bordás, Khaled Chaabi, Artemis Chalkidou, Chloe Chua, Oksana Chupryniuk, Deborah Dalla Valle, WooSang Jeon, Moritz Lucht, Thulani Lord Mgidi, Steph Quinci, Anne Ratte-Polle, Miki Shoji, Shiori Sumikawa
Dramaturgie: Carmen Mehnert, Tamara Saphir, Leonie Hahn
Bühnenbild: Simon Lesemann
Musik: Robert Lippok
Komponist der Chorlieder: Kristina Lösche-Löwensen
Live-Kamera: Greta Markurt
Lichtdesign: Kevin Sock
Assistenz der Regie: Jonas Pfeifer
https://dorkypark.org
Eine Koproduktion mit der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
The Hunger ist eine Erkundung des Phänomens des Exzesses, inspiriert von historischen Ereignissen, die im Roman The Witness des argentinischen Schriftstellers Juan José Saer fiktionalisiert wurden. „The Hunger“ folgt den Spuren europäischer Kolonisatoren in der Region Rio de la Plata in Südamerika zu Beginn des 16. Jahrhunderts.
Eine Gruppe Indigener greift spanische Kolonisatoren im Norden des heutigen Argentiniens an. Nur eine Person überlebt und wird Teil der Stammesgemeinschaft der Colastiné. Nachdem er später von anderen Spaniern befreit wurde, reflektiert er und erinnert sich an seine Wahrnehmungen während der Zeit, die er mit dem Stamm verbrachte.
In The Hunger überschneiden sich kannibalische Rituale mit verschiedenen Formen der Gier, vom Kolonialismus und Konsumwahn in den heutigen kapitalistischen Gesellschaften bis hin zur Hyperproduktion eines endlosen Jetzt in den sozialen Medien. Zyklisch wiederkehrende, kollektive Rituale dienen der Etablierung eines (schwachen) Realitätssinns, einer Art „Normalität“ nach eigenen gesellschaftlichen Regeln und Konventionen. Die „Transformation von Tabu in Totem“ findet ihren Widerhall in neuen Formen der Grenzverschiebung, während unsere eigene Privatsphäre von den Darstellungslogiken der digitalen Welt verschlungen wird.
Existiert die Realität nur, wenn man sie beobachtet?
Konzept, Choreografie & Regie: Constanza Macras
Von und mit: Candaş Baş, Adaya Berkovich, Alexandra Bódi, Emil Bordás, Khaled Chaabi, Artemis Chalkidou, Chloe Chua, Oksana Chupryniuk, Deborah Dalla Valle, WooSang Jeon, Moritz Lucht, Thulani Lord Mgidi, Steph Quinci, Anne Ratte-Polle, Miki Shoji, Shiori Sumikawa
Dramaturgie: Carmen Mehnert, Tamara Saphir, Leonie Hahn
Bühnenbild: Simon Lesemann
Musik: Robert Lippok
Komponist der Chorlieder: Kristina Lösche-Löwensen
Live-Kamera: Greta Markurt
Lichtdesign: Kevin Sock
Assistenz der Regie: Jonas Pfeifer
https://dorkypark.org
Eine Koproduktion mit der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
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