Diese Veranstaltung ist beendet!
Decolonizing Feminisms: Lecture and book launch with Françoise Vergès
Dekolonisierende Feminismen: Vortrag und Buchvorstellung mit Françoise Vergès
Veranstaltet von: Institut français de Prague, Filozofická fakulta Univerzity Karlovy, Nakladatelství Karolinum, CEFRES
Ort: Faculty of Arts, náměstí Jana Palacha 1/2, Praha 1
Discussions and lectures
Über die Veranstaltung
Anlässlich der tschechischen Veröffentlichung von „Un féminisme décolonial“ (La Fabrique, 2019) bei Karolinum Press nehmen Sie an einem Vortrag von Françoise Vergès teil, gefolgt von einer von Zuzana Uhde moderierten Debatte.
Wann: Freitag, 15. Mai 2026, 16:15 Uhr
Ort: Raum Nr. 131, Philosophische Fakultät, Karlsuniversität, nám. Jana Palacha 2, Prag 1
Was ist Dekolonisierung und warum sollte der Feminismus dekolonisiert werden? Auf welche Weise tragen bestimmte Formen des Feminismus zur Kolonisierung, Enteignung und Ausbeutung bei? Françoise Vergès wird diese Fragen beantworten, indem sie die westliche feministische Geschichte und Theorie untersucht und untersucht, was der dekoloniale Feminismus vorschlägt.
Françoise Vergès beginnt ihr Buch Decolonial Feminism mit der Frage: Wer räumt die Welt auf? Ihre Interpretation des dekolonialen Feminismus wurzelt in den Erfahrungen unterbezahlter und unterbewerteter Arbeit, die Frauen – von denen die meisten als „Andere“ rassisiert werden – jeden Tag weltweit leisten, um das Funktionieren der Gesellschaft aufrechtzuerhalten. Vergès plädiert für einen dekolonisierenden Feminismus, der antirassistisch und antikapitalistisch ist, und fordert den westlichen Feminismus heraus, der manchmal im Namen der Frauenrechte eine zivilisierende Mission und strukturelle Ungerechtigkeiten vertritt, die mit der Kolonialgeschichte und den heutigen rassistischen Hierarchien verbunden sind.
Françoise Vergès ist derzeit Senior Fellow Researcher am Sarah Parker Remond Centre for the Study of Racism and Racialisation an der UCL, London, Gewinnerin des Banister Fletcher Global Fellowship 2025 und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Fondation pour la mémoire de l’esclavage. Zu ihren neuesten Veröffentlichungen gehört „Making the World Clean“. Verschwendete Leben, verschwendete Umwelt und Rassenkapitalismus (Goldsmiths Press, 2024).
Die Veranstaltung wird von Karolinum Press, CEFRES, dem Institut für Soziologie der Tschechischen Akademie der Wissenschaften, dem Französischen Institut in Prag und der Philosophischen Fakultät der Karlsuniversität organisiert.
Das Buch kann bei der Veranstaltung mit einem Rabatt von 20 % erworben werden.
Die Anmeldung ist jetzt möglich nochmal:
https://forms.cloud.microsoft/e/tX6QGKRjbD
Françoise Vergès: Dekoloniální feminismus. Praha: Karolinum Press 2025. Edice SLON – Gender sondy. Übersetzt von Markéta Jakešová, mit einem Nachwort von Zuzana Uhde und Vojtěch Šarše
Über das Buch:
https://karolinum.cz/knihy/verges-dekolonialni-feminismus-31040
Wann: Freitag, 15. Mai 2026, 16:15 Uhr
Ort: Raum Nr. 131, Philosophische Fakultät, Karlsuniversität, nám. Jana Palacha 2, Prag 1
Was ist Dekolonisierung und warum sollte der Feminismus dekolonisiert werden? Auf welche Weise tragen bestimmte Formen des Feminismus zur Kolonisierung, Enteignung und Ausbeutung bei? Françoise Vergès wird diese Fragen beantworten, indem sie die westliche feministische Geschichte und Theorie untersucht und untersucht, was der dekoloniale Feminismus vorschlägt.
Françoise Vergès beginnt ihr Buch Decolonial Feminism mit der Frage: Wer räumt die Welt auf? Ihre Interpretation des dekolonialen Feminismus wurzelt in den Erfahrungen unterbezahlter und unterbewerteter Arbeit, die Frauen – von denen die meisten als „Andere“ rassisiert werden – jeden Tag weltweit leisten, um das Funktionieren der Gesellschaft aufrechtzuerhalten. Vergès plädiert für einen dekolonisierenden Feminismus, der antirassistisch und antikapitalistisch ist, und fordert den westlichen Feminismus heraus, der manchmal im Namen der Frauenrechte eine zivilisierende Mission und strukturelle Ungerechtigkeiten vertritt, die mit der Kolonialgeschichte und den heutigen rassistischen Hierarchien verbunden sind.
Françoise Vergès ist derzeit Senior Fellow Researcher am Sarah Parker Remond Centre for the Study of Racism and Racialisation an der UCL, London, Gewinnerin des Banister Fletcher Global Fellowship 2025 und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Fondation pour la mémoire de l’esclavage. Zu ihren neuesten Veröffentlichungen gehört „Making the World Clean“. Verschwendete Leben, verschwendete Umwelt und Rassenkapitalismus (Goldsmiths Press, 2024).
Die Veranstaltung wird von Karolinum Press, CEFRES, dem Institut für Soziologie der Tschechischen Akademie der Wissenschaften, dem Französischen Institut in Prag und der Philosophischen Fakultät der Karlsuniversität organisiert.
Das Buch kann bei der Veranstaltung mit einem Rabatt von 20 % erworben werden.
Die Anmeldung ist jetzt möglich nochmal:
https://forms.cloud.microsoft/e/tX6QGKRjbD
Françoise Vergès: Dekoloniální feminismus. Praha: Karolinum Press 2025. Edice SLON – Gender sondy. Übersetzt von Markéta Jakešová, mit einem Nachwort von Zuzana Uhde und Vojtěch Šarše
Über das Buch:
https://karolinum.cz/knihy/verges-dekolonialni-feminismus-31040